Das familienfreundliche Segleridyll im Westen Fehmarns

Sundregatta 11. Juni 2022

Ein toller Regattasamstag liegt hinter uns. Bei wolkenverhangenen Himmel starteten wir mit 15 Booten um Uhr 10:30 bei 6-8 Knoten Wind. Fast überall sichtete man die schönste "Garderobe" am Mast. Der Wind drehte pünktlich zum Start auf West. Ulli mit der "Ymer" (Dynamic 35) hatte wohl einen Nullstart und die Hatz zur Tonne Richtung Süden begann. An der roten Tonne 2 stand kein Strom. Nur wenige Boote liefen weiter Richtung Heiligenhafen hoch am Wind. Viele legten um, zurück zur Insel. Nun wurde der Wind unstetig und drehte teilweise um bis zu 30 Grad. Genau im Westen vor den Hochhäusern von Heiligenhafen liegt die rotweiße Tonne 2.

 

Mit Glück erreichen wir mit "Schlawutzi" die Tonne mit nur einer Wende vor Heiligenhafen im Bereich des Schabernacks. Die "X-Explosiv" und auch die "Ymer" hatten vor Heiligenhafen früher gewendet und können die rotweiße Tonne 2 nicht mehr anliegen. Von hier geht es zum Schießgebiet Richtung NW zur Tonne T13/P8. Der Wind setzt aus und dreht hin und her. Das kostet Nerven und benötigt einen aufmerksamen Steuermann. Die Windvorhersage sah anders aus. Zumindest kommt die Sonne nun mehr und mehr heraus und man kann die Pullover endlich ausziehen.

Auch zur gelben Tonne schaffen wir es mit "Schlawutzi" so gerade und mit viel Glück ohne Kreuzschlag. Der Spi geht hoch und wir segeln in das Feld der Verfolger. Teilweise setzt des Wind nun vor der gelben Tonne komplett aus. Die "Ymer" und die "X-Explosiv" kreuzen ran an die Tonne doch nur bei Ulli geht Spi danach auch hoch. Was ist los auf der X? Bei fast keinem Wind ohne Spi? Sandra mit der "Josa XL" geht nach Lina und Ben-Ole mit der "Jil" auch rum. Bei Sandra geht auch das Leichtwindsegel hoch. Nun erst kommt auch bei der X-Explosiv der Spi hoch - eine gefühlte Unendlichkeit. Der Wind kommt nun endlich und stetig.

"Schlawutzi" erreicht die rotweiße Tonne 2 und der Spi wechselt die Seite. Wir zählen durch, alle Boote sind schon oben um die gelbe T13/P12 herum oder knapp davor kein Boot hat bisher aufgegeben - super, und endlich weht der Wind konstant aus West. Doch ein Spi oder Gennaker hilft schon enorm bei dem noch schwachen Wind. Der Wind sollte zunehmen und nun geht es nach Uhr 12:30 endlich los. Wir sehen 10 bis 13 Knoten und es wird stetig mehr. Die Vorhersage stimmt. Rechtzeitig nehmen wir vor der grünen Tonne 1 den Spi weg und Endspurt. Kurz vor dem Zielschiff noch einen Haken schlagen und durch - ob das reicht?

Mit der Yardstickzahl 80 müssen wir schon weit vorlegen, um auch berechnet nach vorne zu kommen. Zwischenzeitlich hatte das Startschiff bei dem nun doch frischen 16 Knoten Wind den Ankergrund verloren und ordentlich Seegras geerntet. Nach zwei vergeblichen Versuchen lagen das Startschiff dann pünktlich zum Zieleinlauf wieder fest auf Position. Nun kommen kontinuierlich alle in den Zielbereich und Claus-Dieter filmt alle Teilnehmer für die letzten 30 bis 40 Sekunden bis zum Zieleinlauf. Nach 5:46:07 erreicht Inga mit ihrer Crew und der "Molle" das Ziel. Zwar letztes Boot nach gesegelter Zeit doch die Berechnung folgt ja noch. Alle 15 Starter gehen auch durch das Ziel - keine Ausfälle, perfekt. 

Sieger über alles die "Reed Wing" von Mirco Kirsch "Kirsche" mit weitem Abstand vor "Schalwutzi" und der Ymer von Ulli Schütte. Herzlichen Glückwunsch. Den Schärenpokal hätten wir bei drei 15er Schären auch gerne "Kirsche" gegeben, doch wir haben den nicht gefunden und werden dann zur Jubiläumsregatta im August, dann hoffentlich wieder mindestens drei 15er Schären am Start haben und dann beide Regatten zusammen werten für den dann gefundenen Schärenpokal.

Wir waren bei dem Wetter alle Gewinner und hatten zusammen sehr viel Spaß auf dem Wasser. Jeder hat seine Crew, sein Boot und Segel besser kennen gelernt. Gute oder schlechte Entscheidungen getroffen und wird hoffentlch zur Jubiläumsregatta wieder am Start sein. Ich werde alle Bilder und Filme von euch in hoher Auflösung sammeln und später über einen Link für alle zur Verfügung stellen.  

Großer Dank geht an Claus-Dieter der sich spontan gemeldet hat das Start- und Zielschiff zu machen. Claus und Hannlore haben über sechs Stunden draußen für uns gelegen und tolle Arbeit geleistet. Herzlichen Dank! Ich freue mich auch darüber, dass wir mit Matthias Deuker und seiner "Nea" ein Teilnehmer hatten der noch nie bei unseren Regatten dabei war. Ich hoffe im August können wir noch mehr Boote an den Start bekommen.Tolle Segelboote haben wir genug und auch begeisterte Seglerinnen und Segler.  

Mit sportlichen Grüßen

euer Sportwart dr. martin rafalczyk

Ein Bericht aus der Schärenecke

 

 

Jetzt am 12.6. ist es doch mal wieder an der Zeit über  unsere Schären- und Segelaktivitäten zu berichten .

 

Gerade gestern, 11.6. war unsere Sundregatta vom SVLF angesagt, 20.2 sm, real wohl um die 24sm westwärts...

es gab 15 Meldungen, große und kleine Schiffe,  YS 80 - 114 (?)  u.a.kleine Schären gegen große X'en und Luffe's.

 

SK 15  S27  Reed Wing, Steuermann Kirsche, Vorschoter Georg,

 

Reed Wing, war IHR Wind, 2- 3 Bft, später 4 (+?)    

 

Kirsche gab sein Debüt, steuerte nahezu fehlerfrei, ich als Voreigner mit ich denke guter Revierkenntnis gab ebenfalls mein Bestes.

Und so wurde daraus zur Überraschung aller ein 1. Platz nach berechneter Zeit.  Unsere Freude ist riesig ! 

Unklar im Nachblick ist weiterhin die Frage , welche Seite auf der Kreuz westwärts die bessere war? Die von uns gewählte Fehmarnseite oder doch die Heiligenhafenseite des 2.Siegers im Fehmarnsund.

Auf jeden Fall spielte die zunächst nur schwache , ostwärtssetzende Strömung für andere im Sund kreuzende Schiffe eine Rolle.

 

Mein Resume' aus dieser Wettfahrt ist , doch dieses Teilnehmerfeld aus so unterschiedlichen Schiffen zu splitten und vielleicht bei YS 100 (oder ähnlich) eine zweite Gruppe zu bilden. Ggfs sogar mit kürzeren Schenkeln für die langsamere Gruppe.Dieses würde auch zeitlich dem Start-und Zielschiff entgegen kommen.

 

Die nach der Regatta getrunkenen Biere schmeckten besonders gut , der Grill in der geschützten Grillecke glühte..

die Stimmung war sehr gut...

Ein dickes Dankeschön an Martin, sowie an Lore und Klaus vom Start- und Zielschiff  !!          

 

 

Zuvor über Himmelfahrt war die Max-Oertz- Regatta in Neustadt angesagt.

Die Windvorhersagen waren nicht gut ,  stürmisch ....

Es gab nur ein Zeitfenster am Mittwoch vor Himmelfahrt. Also machte sich SK 22  S201 Finiekette auf den Weg....

SW 3-4-3 Bft, ab der Sundrinne eine elende Kreuz bei gegenläufigem Strom , vielleicht 6-8 Schläge bis Dahmeshöved und dann ungezählte Kreuzschläge bis kurz vor Neustadt .

Hier kam dann die erste Gewitterfront mit 7 Windstärken , die mit eingerollter Fock  und auf der 'Windkante' segelnd bei kleiner Welle im Landschutz keine Probleme bereiteten . Ulli, der im nicht weit entfernten  Nindorf in der Vorbereitung der dortigen Mittwochsregatta auf See war, berichtete später von den 7 Windstärken...

Der Spuk war nach ca 20 Minuten vorbei... die Neustädter liefen bei bestem Abendwetter aus zu ihrer Mittwochsregatta aus......

Der angekündigte Sturm für Freitag kam in der Nacht , die vorgesehenen Up and Down' s für Freitag wurden abgesagt....

Die eigentliche Max-Oertz-Regatta am Samstag fand statt ...bei draussen 7 Bft !

Ich erinnerte mich an die Worte meines Freundes Anders aus Karlskrona : bei 10m/s bleibe im Hafen , es gibt nur Bruch....

ebenso entschieden sich die 22er Tricksonita , sowie der Kustkrysarre Smilla für einen Hafenliegetag...

Der vorher erwähnte Ulli fuhr raus mit seinem Drachen--und ich wusste , er kommt als Sieger zurück..auch über ALLES .

Glückwunsch an Coima und nicht zuletzt an die Gugger ,die sich ebenfalls traute.

Meine Rückreise am Sonntag bei schwachem Wind zog sich so dahin....

 

 

Eine Woche zuvor wurde die Fehmarnrund - Regatta vom Burger Segelverein , BSV , gestartet.

Auch hier stand S201 Finiekette auf der Startliste. Auch hier war Starkwind angesagt....

Finiekette war bereit...die Zweifel des Skippers gross...also blieb man doch im Hafen...

Der Sund wurde bei ca 4 Bft aufgekreuzt , der Skipper  sah unruhig von Land aus zu ,  war unruhig ...wäre doch gegangen....

um dann am Nachmittag zu erkennen ,dass sein Glücksengel die Hand über ihn gehalten hat !

Es wurden von 40 Knoten Wind auf der Zielkreuz von der Tn Staberhuk zum Ziel in Burgtiefe berichtet. Ein Schiff ging in die Steine vor Staberdorf / Meeschendorf.....

Also alles richtig gemacht Finiekette !

 

 

Und eine Woche davor kam die Absage von der Warnemünder Woche.   Hier war seit über 2 Jahren der Worldcup der 22er Schärenkreuzer geplant. Dieser wird alle 2 Jahre ausgesegelt, im Wechsel von Schweden und Deutschland.

Diese Regatta sollte für S201 Finiekette wieder der Einstieg in das 22er- Geschehen sein.. der  ältesten

Regattaserie Schwedens. Finie wurde hier in vorhergegangen Jahren und Jahrzehnten sehr erfolgreich von den

schwedischen Voreignern gesegelt.

Da doch in den letzten Jahren, Jahrzehnten einige Schären von Schweden nach Deutschland und nach Österreich/ Schweiz ausgewandert sind, und auch um diese Klasse, die Boote nicht zu verlieren, fand man zu dieser  getrennten Landeslösung.

Leider gab es keine ausreichenden Meldungen , so dass wir in Warnemünde gestrichen wurden. Corona spielte wohl auch eine Rolle.

Wir werden schauen ,wie es weiter geht.

Finiekette war bereit , neue Segel vorhanden ,das Schiff neu aufgebaut, die Crew motiviert..schade.

 

Und jetzt ist Urlaubssegeln angesagt, mit Muße...... Auf 'n guten Sommer ....... Georg.

 

HEDAS auf (Heim-)Reisen – Saison 2021

 

 

....was bisher geschah...


Im Frühjahr 2011 brachen wir von Lemkenhafen zu unserer großen Reise auf. Nach 

30 Jahren Ostsee suchten wir das Neue, die Ferne.

 

Weiterlesen unter:

Hedas-Beitrag 2021.pdf
PDF-Dokument [1.1 MB]

Foto: Yacht / Marc Bielefeld

 

Fahrt nie mit dem Richard!

 

Alljährlich im November, wenn unser Ostseespielzeug im Winterlager schlummert, ploppt die Frage auf, wie wir durch die entsetzlich segelfreie Zeit kommen. Bootsprojekte zuhause, beispielsweise ausgebaute Lukendeckel oder Pumpen helfen. Diesmal lohnt der Blick in die aktuelle „Yacht“, Heft 24/2021. Dort widmet sich ein achtseitiger Artikel einem besonderen Boot unseres Vereins.

 

Das Heft gibt’s bis Anfang Dezember am Kiosk, den Artikel auf Dauer zum Download für kleines Geld hier:

 

https://www.yacht.de/yachten_jollen/das_besondere_boot

 

Neuerdings bereichert die Seglerfamilie Viktoria und Richard Natmeßnig mit drei Töchtern auf gedönsfrei sympathische Weise den Osthafen. Ihr Boot heißt „Sleipnir“. Jedesmal, wenn der flachbordige S30 Rumpf mit der puppenstubengroßen Renndreißiger-Mahagonikajüte aus dem Hafen schiebt, gaffe ich der Swede 41 Baujahr 2018 ergriffen hinterher. 

 

Ab und zu lädt Richard Neugierige, Gaffer und Schwärmer ein. Seit ich im September eines seiner „Opfer“ wurde, warne ich ausdrücklich. Leute, geht nicht mit dem Richard segeln: Der Natmeßnig kennt die Wirkung seines Bootes und lässt Euch zwei Stündchen an die Pinne. Nach dieser seglerischen Horizonterweiterung, es ist eine gefährliche -vertiefung, seid Ihr für übliche Boote versaut. 

 

Wer sich näher fürs Segeln und vielleicht auch noch Schärenkreuzer interessiert, den hauen zwei Finessen aus den Socken. Das Boot ist effizient besegelt. Es deckt von einem lauen Lüftchen bis an die 6 Windstärken mit Code Zero, der brettflachen 3Di North Sails Garderode von Fock und reffbarem Groß das übliche segelbare Windspektrum ab. Die Segeltragzahl liegt mit Fock und Groß bereits bei starken 5,2. Mit Code Zero statt Fock sind es schlimme 6. Das kennen Schärenkreuzer-Segler nicht.

 

Die Segeltragzahl verrechnet die Segelfläche mit der Verdrängung anhand folgender Formel: 2√Segelfläche in qm geteilt durch 3√Verdrängung in t. Zum Einordnen: Fahrtenyachten sind mit 3,5 – 4, moderne Boote mit 4,3 – 5 unterwegs. 

 

Faszinierend ist, wie gut „Sleipnir“ das ganze Tuch trägt. Dank des 50-prozentigen Ballastanteils am tiefen Kiel hat sie eine sagenhafte Endstabilität. Damit messert Ihr eher wie eine R-Yacht (Meterklasse) als ein klassischer Schärenkreuzer oder Tourenvarianten wie Lotus, S30, Swede 55 aus den Siebzigerjahren an der Windkante rum. Liegt „Sleipnir“ auf der Seite, bleibt die Deckskante auf Normalnull des Meeresspiegels und Ihr habt, in der gepolsterten Damen- oder Herrenseglerplicht lehnend, die Ostsee in Schulterhöhe. Der Am-Wind-Kurs mit „Sleipnir“ ist geil wie Gocart- statt ödem Busfahren. Dazu das backstagslos simple Handling des auf den ersten Blick klobig erscheinenden Riggs mit langen, gefeilten Salingen.

 

Also, am Nirogeländer vor’m Samoa lehnen, das maronenbraune Mahagoni mit drei ovalen Bullaugen umschmeicheln, die altmodischen Massivholz Fuß- und Griffleisten und funkelnden Beschläge abscannen ist okay. Aber bereits mit dem Richard schwätzen wird gefährlich. Weil Ihr dann irgendwann wie ich den gefährlichen Schritt an Bord macht, ablegt und die Pinne kriegt. Zwei Stündchen. Danach habt Ihr wochenlang, wahrscheinlich länger, ein Problem.

 

Mehr hier:  https://swedesail.de/swede-55-2/lesenswert/

 

Dank an Jürgen Pauleweit (Vorschot) und Georg Milz, der als Fahrer des Fotobootes gut nass wurde.

 

Erdmann Braschos „Gamle Swede“

Topfschlagen auf dem Fehmarnsund

 

So war „Schlank und Rank 2021“

 

Das Revier zwischen Orth und Heiligenhafen im Westen der Insel ist für reichlich Wind bekannt. Diesmal hatten wir Verhältnisse, die an das bei Kindergeburtstagen beliebte Spiel erinnern, wo man mit verbundenen Augen mit dem Kochlöffel einen Topf finden muss. Mal war der Wind da, mal dort, mal fort. Rechtzeitiges Erscheinen an der Startlinie half, es musste aber auch laufen. Jede Crew der 30 Boote erlebte freud- bis leidvoll, wie unterschiedlich es laufen kann. So wurden die beiden Wettfahrten von „Schlank & Rank 2021“ zum Wechselbad. Soweit ich es mitbekommen habe, fuhr einzig der Bad Schwartauer Segelmacher Arnd Deutsch mit seinem Johan Anker Einzelbau „Gugger“ in der Startgruppe 2 unangetastet vorne weg.

 

An der roten Fahrwassertonne mitten im Fehmarnsund frischte es von diesem entsetzlichen Wenig, welches einzig genügsame Bayern, Österreicher, Schwaben oder Schweizer „Wind“ nennen würden, auf eine segelbare Brise auf.

Sämtliche Gründe - 8,5 bis 9 t, die bei Kaumkeinwind von ganzen 74 qm mit Fock statt Genua zu bewegen sind, Segeln ist bekanntlich die schönste Ausredensportart unter der Sonne – verschwanden in der Backskiste. Kein Genöle mehr am „Gamle Swede“ Rad. Schiere Freude statt Opferrolle. Auch der flotte Spinnakerkurs directamente zum Ziel mit schönen Zahlen auf der Logge war herrlich.

 

Auf der halben Regattastrecke des zweiten Laufs waren viele Schiffe aus der dritten Startgruppe der Gfk-Boote unerreichbar weit weg - vorne, nicht achtern. Die Brise hauchte sich umlaufend kreisend wie sonst nur im August am Plattensee aus. Am Großenbroder Steinriff grausamstes Parken. „Sagt mal Freunde, wie wär‘s mit Kaffee und Kuchen?“ Der Vorschlag wurde von der Mannschaft kalt ignoriert wie meine semisportliche Hoffnung, dass wegen Zeitüberschreitung nur die erste Wettfahrt gewertet wird.

 

Plötzlich wallte ein thermischer Ost-Hauch über den Deich von Strukkamp bis Albertsdorf. Wohlwollend aus dem Nichts wie auf dem Tegernsee am Pfingstsonntag, wenn alle zur Beichte waren. Gemeinsam mit dem S30 „Viveka“ zogen wir mit sensationellen ein bis drei Knötchen an der vorhin noch unerreichbar voraus liegenden Flotte vorbei. Bis kurz vor dem Ziel war das lustig, wo das Gebläse endete, die gerade überholte Flotte von achtern heranrauschte und uns im Minutentakt nach berechneter Zeit nach achtern durchreichte.

 

Schlank und Rank 2021 - ein Wechselbad zwischen Roßbreiten-Verzweiflung, etwas ehrlichem Wind, allerfreundlichster Tegernsee-Spezialbrise und dramatischem Zielgedümpel. Der schönste Kindergeburtstag seit 1965. Topfschlagen für alle.

 

Anspruchsvoll war es auch für den Fotografen Wolf Hansen, dem die Boote diesmal „weder beim Start noch an den Bojen dicht gedrängt vor die Linse fuhren. Infolge der Winddrehungen waren die Kurse schwer einzuschätzen. Auch das milchige Licht mit den Regenwolken über Land“ war für den Linsenkünstler eine Herausforderung. Dafür hatte er Gelegenheit zu Porträts der konzentrierten Leichtwindzupfer. Anzuschauen und zu bestellen auf seiner Online-Galerie.

 

Schade, dass die klassische 55er Schäre „Sonja“ nicht dabei war. Die wäre ausgezeichnet gelaufen. Auch die ringsum sehenswerte Swede 41 „Sleipnir“ aus unserem Verein hätte eine Bella Figura gemacht. 

Mal sehen, was der Schlank & Rank Erfinder Georg Milz von der Idee hält, den Dünnschiffer-Konvent anlässlich des 55. SVLF-Vereinsjubiläums schon im kommenden Jahr auszutragen.

 

Erdmann Braschos „Gamle Swede“

 

 

Ergebnisse:

 

https://www.manage2sail.com/de-DE/event/41f1ac76-a91c-421d-b77f-2da52cc6f568#!/results?classId=69be11bc-04e9-49ec-8f4d-41cd7301eca6

 

 

Vielen Dank Wolf Hansen für die tollen Fotos!

 

Link zu den Fotos:


https://wolfhansenphotography.zenfolio.com/schlankundrank2021

 

Ein tolles Wochenende mit Schlank und Rank!

 

Wir freuen uns sehr, dass die Veranstaltung in diesem Jahr wieder erfolgreich durchgeführt werden konnte. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben! Eine Nachbetrachtung und Fotos werden noch folgen. Vorab das Presseecho, sogar der NDR war vor Ort für einen Fernsehbeitrag!

 

 

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_magazin/Schleswig-Holstein-Magazin,sendung1174786.html

 

https://oh-presse.de/lokal/fehmarn/die-schlank-rank-regatta-ist-ein-aushaengeschild-fuer-fehmarn/

 

https://www.fehmarn24.de/fehmarn/die-schlanken-renner-kommen-nach-fehmarn-90899060.html

 

 

 

Schlank und Rank in der Presse 

 

Das Portal Sailing Anarchy, Boat24, die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und die Lokalpresse machten auf das alle zwei Jahre stattfindende Segelevent unseres Vereins aufmerksam.

 

Es sieht ganz danach aus, als würden Samstag die Wasserhähne in den Wolken abgestellt. Auch der Wind wird sich wohl mit moderatem Gebläse auf die „Dünnschiffe“, wie die Schlanken und Ranken zutreffend genannt werden, auf das Regatta-Highlight einstellen.

 

 

https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/technik/segelregatta-schlank-und-rank-naechstes-wochenende-bei-fehmarn-17460883.html

 

 

https://www.boat24.com/de/blog/serielle-bigamie/

 

 

 

 

 

 

 

Mit Klick auf die Bilder gelangt Ihr zu den aktuellen Corona Informationen/Regeln

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Eingetragen ins Vereinsregister Burg/Fehmarn am 24. August 1967